Das australische Sydney Aquarium zählt zu den weltweit größten Meerwasseraquarien

Sehr eindrucksvoll ist die Konzeption des Aquariums. Australien besitzt acht Regionen, die die Vielfalt der Tiere die am und im Wasser leben, in ihrem vollen Umfang präsentieren. Und genau durch diese acht Regionen führt der Weg durch das Sydney Aquarium. So „badet“ man im Südpazifik, verweilt im berühmten Great Barrier Reef, schlendert durch die Felsküsten und an den Riffen entlang, um an den nordaustralischen Flüssen eine Pause einzulegen.

Im Flussgebiet des Murray Darling River kann der Besucher besondere Tierarten „kennenlernen“ – so zum Beispiel den Süßwasserkrebs oder die Schlangenhalsschildkröte. Absolut außergewöhnlich für diese Flusslandschaft sind die Eigenschaften der Fische, die hier leben. Es sind zwar im Verhältnis zur Größe mit 28 Arten nur sehr wenige, doch diese gibt es sonst nirgends auf der Welt. Die Flüsse in Nordaustralien profitieren von den zum Teil tropischen Jahreszeiten, wodurch eine vielfältige Gruppe an Tierarten hier ihr zu Hause haben. Sydneys Naturhafen Sydney Harbour lockt ein Unterwassertunnel in das nachgebaute Hafenbecken, in dem die Meeresbewohner studiert werden können. Etliche Schildkröten, Muränen und auch kleine Haie zeigen sich an den Glaswänden. Die Tiere an den Riffen und Felsküsten weisen besondere Charaktermerkmale und Wesenszüge auf, die maßgeblich durch die Gezeiten beeinflusst werden.

Highlight für viele ist die Dokumentation im Sydney Aquarium vom Great Barrier Reef am spektakulärsten. Denn hier ist die komplette Farbpalette, die das Riff zu bieten hat, zu bewundern, wobei die Clown-Anemonenfische und die Skorpionfische nur eine minimale Auswahl an Artenvielfalt darstellt.

Schreibe einen Kommentar