Australiens berühmte Kalksteinformation „Zwölf Apostel“

Bei den „Zwölf Aposteln“ handelt es sich um Kalksteinfelsen, die sich bis circa 60 Meter aus dem Meer emporstrecken. Allerdings sind es nicht zwölf Felsen, sondern „nur“ neun – wobei lediglich sieben noch zu sehen sind. Die „Zwölf Apostel“ liegen im Bundesstaat Victoria zwischen Adelaide und Melbourne und zählen zum Port-Campbell-Nationalpark. Sie sind ein Highlight auf der berühmten „Great Ocean Road“.

Der Name „Zwölf Apostel“ stammt vermutlich aus den 50er Jahren, vorher war die Felsformation unter dem Namen „The Sow and Pigs“ bzw. „Muutonbird Island“ bekannt.

Die Architekten dieser Felsen sind die Wellen des Meeres, die über Jahre hinweg mit kraftvollen Erosionen diese Gebilde schufen. Die Steilküste der Klippen sollen pro Jahr um 2 cm „schrumpfen“. Einst waren die Felsen eine Halbinsel, doch das Wasser trennte die Verbindung und es ist auch nur eine Frage der Zeit, bis die Apostel weggespült werden. Wenn auch nur ein schwacher Trost: Es werden sicher Neue entstehen.

Im Juli 2005 stürzte ein 50 Meter hoher Felspfeil zusammen, im September 2009 ein weiterer – bei dem sich jedoch herausstellte, dass dieser zu einer benachbarten Formation gehörte.

Tipps:
Die „Zwölf Apostel“ sind bei Sonnenauf- bzw. untergang besonders eindrucksvolle Gebilde und Kunstwerke der Natur.

Wer über das nötige Urlaubsbudget verfügt, der kann einen Helikopter-Rundflug über die „Zwölf Apostel“ und die wunderschönen Umgebung buchen.

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