Great Ocean Road lädt zum Cruisen ein und ist für Surfer ein wahres Mekka

Mehr, als nur eine Straße entlang der Südküste Australiens – die Great Ocean Road. Der 250 km lange Bau war ursprünglich nur dafür da, die aus dem Ersten Weltkrieg heimgekehrten Soldaten zu beschäftigen und eine bloße Verbindung der Küstenstädte dazustellen.

Inzwischen hat es sich aber herumgesprochen, dass die Great Ocean Road auf ihren Kilometern die schönsten Seiten Australiens zeigt. Denn sie führt vorbei an Traumstränden, malerische Felsklippen, Surferparadiesen, Regenwäldern, Nationalparks – bis sie im Westen schließlich in Warrnambool endet. Erblickt man hier in den Eukalyptuswäldern Koalabären in den Bäumen, ist man endgültig von den Begebenheiten beeindruckt und fasziniert.

In Torquay (etwa eine Autostunde von Melbourne entfernt) beginnt die Great Ocean Road. Hier gibt es eine Gäste-Information, die zahlreiche Broschüren bereithält.

Die Australier haben sich dem Surfsport verschrieben und so begegnet man bereits in Torquay zahlreichen Surfshops, Surfmuseen und Strandabschnitten, die auch für internationale Wettbewerbe zugelassen sind. Hinter Anglesea schlängelt sich die Straße besonders schön an der Küste entlang und gewährt nahezu hinter jeder Kurve wundervolle Strände und Aussichtspunkte. In Aireys Inlet erwartet den Roadbesucher ein „Bilderbuch-Leuchtturm“ und etwas weiter schließlich der Ort Lorne sowie Apollo Bay – eine deutlich beschaulichere Stadt, in der man unbedingt Fisch kosten sollte.

Im Great Otway Nationalpark trifft man auf die Eukalyptuswälder, durch die ein Fußmarsch unbedingt zu empfehlen ist. Die Great Ocean Road führt am Leuchtturm Cape Otway (sehr hohe Eintrittspreise) schließlich weiter zu den „Zwölf Aposteln“ und führt dann in Richtung Shipwreck Coast, die für ihre meterhohen Wellen bekannt ist. Den Wellen und den Gezeiten sind hier die entstandenen Felsformationen zu verdanken.

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