Das berühmteste Opernhaus Australiens liegt in Sydney

Die Architektur des 1973 eröffneten Opernhauses „Sydney Opera“ ist auch Jahre später noch in gewisser Weise ein Maßstab und das wohl berühmteste Bauwerk Australiens.
Auch wenn Schönheit immer in den Augen des Betrachters liegt: Entziehen kann sich der Oper niemand, denn eigenwillig ist sie ohne Frage.

Einheimische bezeichnen das wohl beliebteste Fotomotiv der Stadt auch mehr oder liebevoll als „Nonnenmützen“ oder „offene Auster“.

Wer das Opernhaus komplett sehen möchte, der sollte die Aussichtsplattform der Hafenbrücke aufsuchen. Doch auch der Blick vom Promenadenweg oder dem Kreuzfahrthafen ist wundervoll.

Die Sydney Opera ist eine Konzertbühne, dessen Dachkonstruktion ein besonderes Merkmal ist. Auf den Bühnen der Oper werden Musicals, Theater, Opern und Konzerte ausgetragen, doch tagsüber sind eindrucksvolle Führungen hinter den Kulissen möglich.

Die Wurzeln der Oper reichen bis ins Jahr 1954, als ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben wurde. Gewinner war der Däne Jorn Utzon – nach dessen Vorlagen 1959 der Bau begonnen wurde. Die Pläne waren von der handwerklichen und finanziellen Seite her nicht umsetzbar und so wurde „umgebaut“ – was dem Dänen überhaupt nicht passte und schließlich den Bau 7 Jahre vor Beendigung verließ.

Ursprünglich sollte der Bau der Oper sechs Jahre dauern und 7 Millionen Australische Dollar kosten – schließlich wurden 15 Jahre und 98 Millionen daraus.

Das australische Sydney Aquarium zählt zu den weltweit größten Meerwasseraquarien

Sehr eindrucksvoll ist die Konzeption des Aquariums. Australien besitzt acht Regionen, die die Vielfalt der Tiere die am und im Wasser leben, in ihrem vollen Umfang präsentieren. Und genau durch diese acht Regionen führt der Weg durch das Sydney Aquarium. So „badet“ man im Südpazifik, verweilt im berühmten Great Barrier Reef, schlendert durch die Felsküsten und an den Riffen entlang, um an den nordaustralischen Flüssen eine Pause einzulegen.

Im Flussgebiet des Murray Darling River kann der Besucher besondere Tierarten „kennenlernen“ – so zum Beispiel den Süßwasserkrebs oder die Schlangenhalsschildkröte. Absolut außergewöhnlich für diese Flusslandschaft sind die Eigenschaften der Fische, die hier leben. Es sind zwar im Verhältnis zur Größe mit 28 Arten nur sehr wenige, doch diese gibt es sonst nirgends auf der Welt. Die Flüsse in Nordaustralien profitieren von den zum Teil tropischen Jahreszeiten, wodurch eine vielfältige Gruppe an Tierarten hier ihr zu Hause haben. Sydneys Naturhafen Sydney Harbour lockt ein Unterwassertunnel in das nachgebaute Hafenbecken, in dem die Meeresbewohner studiert werden können. Etliche Schildkröten, Muränen und auch kleine Haie zeigen sich an den Glaswänden. Die Tiere an den Riffen und Felsküsten weisen besondere Charaktermerkmale und Wesenszüge auf, die maßgeblich durch die Gezeiten beeinflusst werden.

Highlight für viele ist die Dokumentation im Sydney Aquarium vom Great Barrier Reef am spektakulärsten. Denn hier ist die komplette Farbpalette, die das Riff zu bieten hat, zu bewundern, wobei die Clown-Anemonenfische und die Skorpionfische nur eine minimale Auswahl an Artenvielfalt darstellt.